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01.10.2020 14:16 Alter: 63 days
Kategorie: LEB, Aktuelles, Pressemitteilungen

Pressemitteilung zur Problematik der SchülerInnen-Beförderung

Der Landeselternbeirat RLP und die Regionalelternbeiräte in RLP haben ein gemeinsames Schreiben an das Bildungsministerium, das Verkehrsministerium, das Familienministerium, die Unfallkasse RLP, den Landkreistag RLP und Landesjugendhilfeausschuss RLP zum Thema „SchülerInnen-Beförderung 2021“ verfasst.


Dieses Schreiben weist auf die von vielen Eltern als unerhört empfundenen Missstände in der aktuellen SchülerInnen-Beförderung hin.

Seit der Umstellung des ÖPNV im August 2019 haben sich die Fahrtzeiten innerhalb der SchülerInnen-Beförderung in zahlreichen Fällen deutlich verschlechtert. Dies bedeutet für die Kinder und Jugendlichen einen nennenswerten Verlust von sinnvoll gestalteter Freizeit und eine immense psychische Belastung. Durch diese Belastung werden diejenigen Kinder und Jugendlichen, die nicht in der Nähe ihrer Schulen wohnen, auf ihrem Ausbildungsweg stark gehemmt und eingeschränkt. Bei der SchülerInnen-Beförderung handelt es sich um eine Dienstleistung, welche von den Ministerien Beachtung finden muss. Es besteht dringender Handlungsbedarf!

Der Landeselternbeirat RLP sowie die Regionalelternbeiräte von RLP fordern angepasste Wege- und Wartezeiten für die Kinder und Jugendlichen unserer Schulen. Bei der Überplanung eines Gebietes müssen die Bedürfnisse der SchülerInnen-Beförderung angemessen berücksichtigt werden. Dabei sollte von den Taktzeiten des ÖPNV abgewichen werden, um eine optimale SchülerInnen-Beförderung zu gewährleisten. Eine Planung der Beförderung lediglich durch den VRM kann dabei nicht der richtige Weg sein. Vielmehr muss diese Planung gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren, u.a. dem Verkehrs-und Bildungsministerium, stattfinden!

Der Kinder- und Jugendschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und daher mit höchster Priorität zu behandeln. Entsprechend müssen wir in einen Dialog treten und die Situation der SchülerInnen-Beförderung für die Kinder und Jugendlichen verbessern.