< Elterninformation zur 15. LEB-Sitzung des 17. LEB
14.01.2019 09:41 Alter: 276 days
Kategorie: Aktuelles

Zahlen zum temporären Unterrichtsausfall


Wir Eltern haben festgestellt, dass die Zahlen des Ministeriums zu jedweder Lehrerversorgung nicht deckungsgleich mit den durch Eltern an einzelnen Schulen erhobenen Werten sind. Daher fordern wir eine umfassende transparente valide Erhebung des Unterrichtsausfalls an allen Schulen im Land. Insbesondere der temporäre Unterrichtsausfall soll in einer Statistik detailliert offengelegt werden – inklusive der an den Schulen durchgeführten Vertretungsarten.

Aus dieser umfassenden Erhebung des tatsächlichen Unterrichtsausfalls muss umgehend eine entsprechende Erhöhung der Lehrerwochenstunden erfolgen. So soll an allen Schulen im Land die Grundversorgung an Unterricht garantiert werden.

„In Grippezeiten müssen Grundschulklassen oft auf andere Klassen aufgeteilt werden – mit dem Resultat, dass der Unterricht für mehrere Klassen nicht regulär stattfindet“, beklagt Landeselternsprecher Dr. Thorsten Ralle. „Und ältere Schülerinnen und Schüler sollen sich häufig selbst beschäftigen (eigenverantwortliches Lernen) oder werden früher nach Hause geschickt.“

Bisher veröffentlicht das Ministerium in der jährlichen Statistik hauptsächlich Zahlen zur strukturellen Unterrichtsversorgung. Temporärer Unterrichtsausfall, der etwa durch kurzfristige Erkrankungen von Lehrkräften entsteht, wird darin in der Regel nicht berücksichtigt. An vielen Schulen im Land ist jedoch gerade der Umgang mit temporärem Unterrichtsausfall eine große Herausforderung – vor allem wenn in Grippezeiten mehrere Lehrkräfte gleichzeitig ausfallen.

Eine Anpassung der Lehrerwochenstunden an den tatsächlichen Unterrichtsausfall muss für alle Schulen im Land gewährleistet werden.